Innovationen | Augmented Reality

 

Die Möglichkeiten der virtuellen Welt faszinieren den Menschen schon seit Jahrzehnten. Sie fanden Einzug in die Bücher wie zum Beispiel der Neuromancer Trilogy oder Filmen wie Matrix. Der Allgemeinheit erscheinen Technologien für virtuelle Welten noch relativ neu. In Wirklichkeit gab es bereits 1838 Ansätze für die ersten 3D Bilder und das erste VR Headset wurde 1960 patentiert. In den 1990er Jahren fanden Geräte von SEGA und Nintendo den Weg in die Läden, hatten jedoch nur bescheidenen Erfolg.

Der Wunsch nach einem 'Abtauchen' in virtuelle Welten ist somit nicht neu. Ansätze gab es viele - auch in neuerer Zeit zum Beispiel mit 3D Fernseher - durchsetzen konnte sich noch keiner. Schaut man genauer hin, nimmt das Thema jedoch still und heimlich immer mehr Fahrt auf. Mit Produkten wie zum Beispiel dem HTC Vive, Oculus Rift und der Sony PlayStation VR werden immer mehr Systeme für virtuelle Erlebnisse angeboten.

 

Ein grosses Problem haben alle der verfügbaren Lösungen gemeinsam: Sie sind klobig und sie schotten den Benutzer von der Umgebung ab. Selbstverständlich gibt es Lösungen, bei welchen die Umgebung mit Hilfe einer Kamera aufgenommen und in der Brille angezeigt wird. Virtuelle Elemente werden anschliessend darüber positioniert. Zu Hause, in Fabriken oder im Büro mag das einigermassen funktionieren. In der Stadt würde jedoch kein Mensch damit herumlaufen.

Augmented statt virtuelle Realität

Genau hier zeigt sich der Vorteil von Systemen der Augmented Reality oder Mixed Reality. Statt die reelle Welt komplett auszuschliessen, bleibt die reelle Welt weiterhin sichtbar und wird mit digitalen Informationen erweitert.

Google hat 2015 mit der Brille Google Glass einen ersten Versuch unternommen, ein Produkt für AR auf den Markt zu bringen. Wie sich zeigte, war Google seiner Zeit voraus und musste das Produkt aufgrund von Bedenken zum Datenschutz wieder vom Markt nehmen. 2017 hat Google eine Version 2 der Brille veröffentlicht, die für den Einsatz in Unternehmen gedacht ist.

Mit der HoloLens unternimmt Microsoft 2018 als nächster Hersteller den Versuch ein AR Produkt auf den Markt zu bringen. Im Gegensatz zu Google Glass ist zumindest der verfügbare Prototyp noch erheblich klobiger und sperriger. Im Endeffekt bietet jedoch auch die HoloLens die Vorteile der Mischung von reeller und virtueller Welt.

Aus Sicht der WebGate bietet die Augmented Reality unglaubliche Möglichkeiten für neue, spannende Anwendungsbeispiele wie zum Beispiel:

  • Darstellung der richtigen Reparaturhandbücher sobald ein Service Techniker eine Maschine nur anschaut
  • Produkte aus Online Shops können zu Hause direkt als 3D Modell angeschaut und in der Wohnung platziert werden
  • Mit AR können die Ansätze der digitalen Transformation konsequent erweitert werden
 

WebGate ist Entwicklungspartner

Wir besitzen das aktuelle Microsoft HoloLens Entwickler-Kit und konnten bereits umfangreiche Erfahrungen mit dem Gerät machen. Mit Hilfe von Prototypen haben wir Einsatzmöglichkeiten in der Praxis überprüft. Wir sind der Überzeugung, dass die Augmented Reality schon bald zu unserem (Arbeits-) Alltag gehört und verfolgen das Thema daher konsequent in unserem Innovation Lab.

Gemeinsam mit unseren Partnern Batix und Inxire verfügen wir bereits heute über die notwendigen Systeme, um die Grundlagen und Daten für Anwendungen der Augmented Reality bereitstellen zu können.

Unter folgenden Links können Sie einige unserer Prototypen in kurzen Videos erleben:

Bilder